Vollstationär · ISE 24
Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung
Das vollstationäre Angebot von Lumière Jugendhilfe.
Einordnung
ISE 24 ist unser vollstationäres Angebot
Die intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung – kurz ISE 24 – ist die Bezeichnung, unter der Lumière Jugendhilfe ihre vollstationäre Begleitung anbietet. Es handelt sich also nicht um eine zusätzliche Angebotsform neben der vollstationären Betreuung, sondern um denselben Rahmen unter seinem fachlichen Namen.
Neben dieser vollstationären Form gibt es bei Lumière Jugendhilfe die teilstationäre Begleitung. Welche Form geeignet ist, wird im Hilfeplanverfahren geklärt.
Ankommen
Individueller Hilfebedarf
Am Anfang steht die Frage, was dieser junge Mensch gerade braucht: welche Belastungen wirken, welche Ressourcen sind vorhanden, was hat bisher getragen und was nicht. Das Angebot richtet sich an junge Menschen, deren Bedarf über das hinausgeht, was ein gemeinschaftlicher Alltag auffangen kann.
Aus dieser Klärung und der Hilfeplanung ergeben sich Umfang und Ausgestaltung der Begleitung. Beides wird regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.
Alltag gestalten
Stabilität entsteht in kleinen Schritten
Nicht ein Programm schafft Halt, sondern Wiederholung: gemeinsam einkaufen und kochen, den Tag planen, Aufgaben verteilen, den Abend ausklingen lassen. Aus diesen verlässlichen Schritten wächst mit der Zeit eine Perspektive.
Worauf es ankommt
Sieben Schwerpunkte der Begleitung
Sie greifen ineinander: ohne tragfähige Beziehung keine Stabilisierung, ohne Struktur keine Entwicklung, ohne Abstimmung keine verlässliche Hilfe.
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Tragfähige pädagogische Beziehung
Eine vertraute Bezugsperson begleitet auf Augenhöhe, gibt Orientierung und bleibt auch in schwierigen Phasen ansprechbar.
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Orientierung und Stabilisierung
Klare Absprachen und ein ruhiges, konsequentes Handeln geben Halt, wenn vieles unsicher geworden ist.
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Verbindlicher Lebens- und Alltagsrahmen
Ein Ort, an dem der Tag eine Form hat: Aufstehen, Mahlzeiten, Aufgaben, Freizeit und Ruhezeiten werden verlässlich gestaltet.
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Schule, Ausbildung und Termine
Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitung dort, wo sie gebraucht werden – bis Wege wieder allein gegangen werden können.
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Soziale Integration
Kontakte, Zugehörigkeit und Teilhabe werden begleitet aufgebaut, ohne zu überfordern.
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Eigenverantwortliche Lebensführung
Lebenspraktische Fähigkeiten, eigene Entscheidungen und eigene Kontakte werden Schritt für Schritt eingeübt.
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Hilfeplanung und Zusammenarbeit
Ziele, Zuständigkeiten und Entwicklungsschritte werden mit dem zuständigen Jugendamt und den Beteiligten abgestimmt, dokumentiert und regelmäßig reflektiert.